S A T Z U N G

der

PRIVILEGIERTEN SCHEIBENSCHÜTZENGESELLSCHAFT ZU OSCHATZ e.V.

1537/1990

Titel

Link
§1 Name und Sitz

§2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

§3 Mitgliedschaft (Erwerb)

§4 Rechte und Pflichten

§5 Verlust der Mitgliedschaft

§6 Beiträge

§7 Vorstand

§8 Mitgliederversammlung

§9 Auflösung

§10 Schlussbestimmung


§ 1

Name und Sitz

1. Die privilegierte Scheibenschützengesellschaft zu Oschatz ist Mitglied im Sächsischen Schützenbund und im Landessportbund Sachsen. Sie führt den Namen:

  

PRIVILEGIERTE SCHEIBENSCHÜTZENGESELLSCHAFT ZU OSCHATZ e.V.

1537/1990,

  

    nachstehend PSSGO genannt.

2. Die PSSGO hat ihren Sitz im Schützenheim, Wellerswalder Weg in Oschatz und ist im Vereinsregister eingetragen.



§ 2

Zweck, Aufgaben und Grundsätze

1. Die PSSGO verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, ist politisch und konfessionell unabhängig und wirkt im Sinne der olympischen Charta.

Sie unterhält sportliche Kontakte zu allen Schießsportfreunden, deren Ziele und Bestrebungen den eigenen Idealen entsprechen.

Dabei sind den Mitgliedern nationalistische und radikale Bestrebungen und Aktivitäten fremd.

2. Der Zweck der PSSGO ist die Förderung des Sportschießens mit Kleinkaliber- und Luftdruckwaffen. Der Satzungszweck wird vorrangig mit der Realisierung eines Trainings- und Wettkampfbetriebes für Schüler und Jugendliche verwirklicht.

3. Die PSSGO ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5. Ziel und Zweck der Vereinigung sind durch den Vorstand und die Mitglieder so zu verwirklichen, dass die Interessen der Gemeinschaft gewahrt und berechtigte Interessen Dritter nicht verletzt werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

6. Die PSSGO stellt ihren Mitgliedern die für die Ausübung des Schießsportes notwendigen materiellen und technischen Voraussetzungen zur Verfügung.

7. Der Verein bildet Übungsleiter und Schiedsrichter im Sportschießen für den eigenen Bedarf aus.

8. Die PSSGO unterstützt ihren Möglichkeiten entsprechend Volkssportveranstaltungen im Territorium.



§ 3

Mitgliedschaft (Erwerb)

1. Mitglied kann jede Person werden, die einen schriftlichen Aufnahmeantrag gestellt hat und damit die Satzung des Vereins anerkennt. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren bedarf es der schriftlichen Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter.

2. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand.

3. Wer im Verein nicht sportlich aktiv sein möchte, kann mit Vollendung des 18. Lebensjahres als förderndes Mitglied aufgenommen werden.

4. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Aufnahme von Ehrenmitgliedern. Dazu bedarf es der Zustimmung der Mitgliederversammlung.



§ 4

Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die materiellen Bedingungen für die Ausübung ihres Sportes zweckentsprechend zu nutzen.

2. Die Mitglieder können entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen eigene Waffen und Sportgeräte benutzen.

3. Jedes Mitglied verpflichtet sich, zur Pflege und Werterhaltung der Vereinsanlagen im Kalenderjahr fünf Arbeitsstunden zu leisten. Über die Verfahrensweise bei nichtgeleisteten Arbeitsstunden entscheidet die Mitgliederversammlung.

4. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung und alle für die Ausübung des Schießsportes gültigen Ordnungen einzuhalten.

5. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen gemäß § 6 dieser Satzung verpflichtet.



§ 5

Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung.

2. Der Austritt aus dem Verein ist jeweils zum Ende eines Halbjahres möglich. Die Kündigung ist dem Vorstand einen Monat vor Halbjahresende schriftlich anzuzeigen (bis 31.5. bei Kündigung zum 30.6.; bis 30.11. bei Kündigung zum 31.12.).

3. Der Ausschluss von Vereinsmitgliedern kann erfolgen:

4. Der Ausschluss ist durch Beschluss des Vorstandes rechtskräftig, und ist dem Betreffenden nachweisbar in schriftlicher Form zu übergeben. Dem betroffenen Mitglied ist zuvor die Möglichkeit zu geben, sich zu den Vorwürfen schriftlich zu äußern.

5. Gegen den Ausschluss steht dem Betroffenen das Recht der Berufung zu. Diese ist innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe der Ausschlussentscheidung beim Vorstand einzulegen. Die Mitgliederversammlung hat innerhalb von 30 Tagen nach Eingang eine endgültige Entscheidung herbeizuführen.

6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft gehen alle Rechte und Ansprüche gegenüber der PSSGO verloren. Alle vom Verein zur Nutzung übergebenen Mittel sind bei Beendigung der Mitgliedschaft unverzüglich zurückzugeben.



§ 6

Beiträge

1. Neben einer Aufnahmegebühr wird auch ein monatlicher Beitrag erhoben.

2. Die Beitragszahlung erfolgt durch Lastschrifteinzugsverfahren, halbjährlich.

3. Die Höhe der Gebühren und Beiträge ist in der Finanzordnung der PSSGO festgeschrieben.

4. Die Finanzordnung, sowie jede Veränderung derselben, bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.



§ 7

Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

            Optional können zwei Vorstands-Assistenten gewählt werden.

2. Der Vorstand führt die Geschäfte entsprechend den Bestimmungen der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

3. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

4. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

5. Die Wahl des Vorstandes erfolgt in geheimer Abstimmung durch die Mitgliederversammlung.

6. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 2 Jahre.

7. Der Vorstand ist gegenüber der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

8. In den Vorstand dürfen nur Vereinsmitglieder gewählt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

9. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

10. Der jeweilige Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Wahlperiode so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird.



§ 8

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet zweimal jährlich statt.

3. Die Vereinsmitglieder werden durch Aushang im Vereinsgebäude zu den ordentlichen Mit-gliederversammlungen geladen.

4. Tagesordnungspunkte sind:

5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es die Interessen des Vereins erfordern oder mindestens 33% der Mitglieder dies beantragen.

Die Einladung dazu erfolgt in schriftlicher Form mindestens 21 Tage vor dem Termin.

6. Die Leitung der Mitgliederversammlung erfolgt durch ein Vorstandsmitglied. Über die Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Das Protokoll ist von Versammlungsleiter, Protokollführer und ggf. Wahlleiter zu unterschreiben.



§ 9

Auflösung

1. Die Auflösung der PSSGO kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2. Im Falle einer Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen an den Sächsischen Schützenbund e. V., Hans-Driesch-Straße 2b, 04179 Leipzig, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.



§ 10

Schlussbestimmung

Diese Satzung wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27. September 2015 angenommen und tritt somit in Kraft. Eine Änderung dieser Satzung ist nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung möglich.

Oschatz, den 27. September 2015